Rivians CEO hat nach TechCrunch gesagt, dass autonome Fahrzeuge zu dramatisch anderen Fahrzeugdesigns führen werden — eine Aussage, die weit über das übliche Framing von Selbstfahrern als Software-Upgrade hinausgeht.

Die Konsequenz ist grundsätzlicher: Wer nicht mehr selbst fährt, braucht Lenkrad, Pedale, Instrumententafel und die ganze Ergonomie des Fahrerpults nicht zwingend. Für einen Hersteller, der gerade ein neues Modellsegment baut, öffnet das die Tür zu Innenräumen, die eher an Mobilitätsräume erinnern als an Autokabinen: flachere Fronten, andere Proportionen, Sitze, die sich zugewandt oder versetzt anordnen lassen — zumindest dort, wo die Zulassung den Fahrzeugführer weiterhin vorschreibt.

Die Haltung unterscheidet sich von jenen, die Autonomie als schrittweise, konservative Evolution der bestehenden Autoform sehen. Sie verlagert die Wertschöpfung vom Fahrverhalten auf die Kabine und damit auch von der Fahrdynamik auf das Erlebnis an Bord.

Realistisch bleiben zwei Bremsen: die Zulassungsstufen, die einen verantwortlichen Fahrer weiterhin vorschreiben, und die Technik, die dafür erst noch geliefert werden muss. Welche Designkonkretionen und Zeitrahmen Rivian mit der Aussage verbindet, steht bei TechCrunch.

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