Das Schweizer Onlinemagazin Republik ist Ziel eines Hackerangriffs geworden und dabei Nutzerdaten verloren worden, berichtet Golem. Die Redaktion des seit 2018 existierenden, vor allem durch Crowdfunding finanzierten Magazins geht den Vorfällen nach und hat die Betroffenen informiert.
Bei Angriffen auf Medienplattformen stehen in der Regel Abonnenten- und Kontodaten im Zentrum: Namen, E-Mail-Adressen, Zugangsdaten und teils Zahlungsinformationen — im Fall eines journalistisch arbeitenden Magazins mit Leserinnen und Lesern aus dem politisch interessierten Spektrum ein Datensatz mit besonderer Sensitivität. Für die Betroffenen bedeutet das vor allem, auf Phishing-Mails zu achten, die sich auf die geleakten Angaben stützen, und Passwörter zu erneuern, die anderweitig wiederverwendet werden.
Für den Medienstandort Schweiz ist der Vorfall ein weiteres Beispiel dafür, dass unabhängige, werbefinanzierte Magazine zu den Zielen gehören, bei denen ein Datenverlust die Geschäftsgrundlage selbst berührt — im Gegensatz zu einem Shop, ist die Beziehung zwischen Redaktion und Leserschaft hier das Kernvermögen.
Umfang des Angriffs, betroffene Datensätze und Gegenmaßnahmen stehen bei Golem. Betroffene Nutzer sollten die offizielle Benachrichtigung des Magazins und deren Anweisungen beachten.
Mehr: Golem (deutsche Ausgabe).




