Ein groß angelegter Datenabfluss beim Florida Department of Highway Safety and Motor Vehicles hat laut Ars Technica sowohl aktuelle als auch ehemalige Einwohner des US-Bundesstaats betroffen. Die Behörde hat die Betroffenen informiert und geht den Ursachen nach.
Bei Angriffen auf Fahrzeugbehörden stehen typischerweise besonders wertvolle Datensätze im Führerschein- und Fahrzeugregister: Namen, Adressen, Geburtsdaten, Führerscheinnummern und in vielen Bundesstaaten auch Fotos oder teilweise Sozialversicherungsnummern. Diese Angaben nützen Angreifern sowohl für Identitätsdiebstahl als auch für gezielte Betrugsversuche, und weil die Daten Jahrzehnte umfassen können, sind auch längst verstorbene oder weggezogene Personen betroffen — ein Charakteristikum, das der Bericht ausdrücklich hervorhebt.
Für die Betroffenen bedeutet das in der Praxis: Datenüberwachungsdienste nutzen, verdächtige Steuererklärungen oder Kreditanfragen ernst nehmen und bei Kontakt von Dritten, die bereits über persönliche Daten verfügen, misstrauisch sein. Behörden raten ferner dazu, die eigenen Führerschein- und Fahrzeugunterlagen regelmäßig bei der DMV zu überprüfen.
Der Umfang des Vorfalls, betroffene Datenfelder und weitere Einzelheiten stehen im Bericht von Ars Technica. Betroffene Florida-Einwohner sollten die offizielle Benachrichtigung der Behörde und deren Anweisungen zum Identitätsschutz prüfen.
Mehr: Ars Technica.




