Eine amerikanische Hitzestrahl-Waffe wurde zur Erprobung freigegeben, berichtet Golem. Das System gehört zur Klasse der Richtenergiewaffen, die mit Millimeterwellen die Hautoberfläche erwärmen; der Wirkung soll ein intensives Brennen erzeugen, das Menschen ohne bleibende Verletzungen aus einem Bereich vertreibt.
Das bekannteste Beispiel ist das Active Denial System, das für das US-Militär entwickelt und über mehr als ein Jahrzehnt an Fahrzeugen und festen Installationen demonstriert wurde. Es wurde erprobt, aber nie in den regulären Dienst überführt, und die Arbeit an der Technik nahm danach ab.
Die Freigabe zur Erprobung deutet darauf hin, dass das Pentagon bereit ist, in nicht-tödliche Richtenergie zur Menschensteuerung erneut zu investieren — ein Bereich, der durch Drohnen und asymmetrische Bedrohungen wieder an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Eine Erprobungsfreizug ist keine Feldung: Systeme dieser Klasse müssen Zuverlässigkeit, Strahlkontrolle und die Einhaltung der Einsatzregeln beweisen, bevor etwas eingeführt wird.




