Ein Bericht des Wall Street Journal hat eine neue Welle der Spekulation um das Geschäftsimperium von Elon Musk ausgelöst: Die Zeitung berichtete, Tesla erwäge den Verkauf oder die Abtrennung seines China-Geschäfts, um den Weg für eine mögliche Fusion mit SpaceX, Musks Raketenfirma, zu ebnen.

Der WSJ-Bericht stützt sich auf Personen, die mit der Sache vertraut sind, und besagt, dass einigen Tesla-Führungskräften gesagt wurde, sie sollten sich auf eine Trennung des China-Geschäfts vorbereiten. Hintergrund sind wachsende geopolitische Spannungen zwischen Washington und Peking, die die Lage eines US-Autobauers erschweren, der in China ein großes Produktionszentrum – einschließlich der Gigafactory in Shanghai – betreibt.

Musk reagierte prompt und unmissverständlich. 'Absurd falsch', schrieb er laut Reuters und wies den Bericht zurück. Doch selbst während er ihn zurückwies, wies die Reuters-Meldung darauf hin, dass eine Fusion zwischen Tesla und SpaceX erhebliche regulatorische und geopolitische Hürden mit sich bringen würde, insbesondere in China, wo die Behörden ausländische Technologieunternehmen genau beobachten.

Der Bericht hat dennoch die seit Wochen andauernde Spekulation über Musks nächste Schritte befeuert, nachdem er Pläne zur Zusammenführung von Tesla und SpaceX angedeutet hatte. Analysten und Medien – von Electrek bis Investor's Business Daily – zerlegen, was eine Verbindung zwischen dem Elektroauto-Hersteller und dem Raumfahrtunternehmen für beide Geschäfte bedeuten würde. Tesla reagierte nicht auf Bitten um Stellungnahme; SpaceX hat sich nicht öffentlich geäußert.