Apples günstigstes Notebook bekommt einen ersten richtigen Nachfolger. Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, dass Apple an einer zweiten Generation des MacBook Neo arbeitet — erwartet wird das Modell laut MacRumors und heise online im Jahr 2027, möglicherweise bereits im März, mit drei größeren Neuerungen.

Im Zentrum steht ein Prozessorwechsel. Das aktuelle Neo, das im März 2026 auf den Markt kam, kombiniert den A18 Pro aus der iPhone-16-Pro-Ära mit nur 8 GB LPDDR5X-Speicher — eine Kombination, die das Gerät bei alltäglicher Mehrfachbelastung zum Auslagern auf die SSD zwingen kann. Das Nachfolgemodell soll auf den A19 Pro umsteigen, die Chip-Generation aus dem iPhone 17 Pro. Die Kernzahl dürfte zwar gleich bleiben, doch der schnellere Chip kommt serienmäßig mit 12 GB RAM — spürbar mehr Luft für den Alltag und lokale KI-Workloads.

Die dritte geplante Änderung ist kosmetischer Natur: neue Farben. Ein kleiner Kunstgriff mit klarem Zweck — unterschiedliche Töne machen die Jahrgänge unterscheidbar, und bei einem Gerät, das Apple vor allem an Schüler und Studierende verkaufen will, ist eine frische Farbe ein günstiger Kaufanreiz. Schon heute ist das Neo der bunteste Mac im Programm: Es gibt Silber, Rosé, Citrus und Indigo.

Eine wichtige Frage bleibt offen: der Preis. Das Neo startete in den USA bei 599 Dollar und in Europa bei knapp 700 Euro; im Juni hob Apple die Preise im Zuge einer allgemeinen Erhöhung auf 699 Dollar beziehungsweise rund 800 Euro an. Ob die zweite Generation dieses Niveau hält oder erneut teurer wird, ist unklar — die Antwort ist gerade für die studentische Kernzielgruppe entscheidend.

Das Neo-Update ist nicht alles auf Apples Mac-Fahrplan. Gurman erwartet vor dem neuen Neo neue iMacs mit M6 und ein MacBook Pro mit 14 Zoll und M6; im Laufe des kommenden Jahres sollen ein MacBook Air mit M6 und das bereits gemunkelte MacBook Ultra mit Touchscreen folgen. Wie bei allen Vorab-Berichten können sich Details und Termine noch ändern.