Apples erstes Foldable-iPhone, dessen Vorstellung unmittelbar bevorsteht, kommt laut Quellen der japanischen Wirtschaftsagentur Nikkei derzeit nur schleppend vom Band: Nur „ein paar Hundert“ Geräte pro Tag. Apple und seine Zulieferer arbeiteten daran, den Hochlauf zu beschleunigen, gleichzeitig gelten strikte Qualitätsvorgaben. Schon vorab hatte es mehrfach Berichte gegeben, dass sich die Auslieferung in den Oktober oder später verzögern könnte – für einen September-Start müsste die Fertigung längst unter Volllast laufen.
Nikkei zitiert einen Supply-Chain-Manager mit den Worten, beim anfänglichen Volumen könnte es schwierig werden, die Marktnachfrage zu befriedigen. Apple hatte eigenen Plänen zufolge zwischen 9 und 10 Millionen Einheiten im ersten Jahr anvisiert – deutlich weniger als bei Standard-iPhones. Die Produktion soll nun auf Zehntausende Stück pro Tag hochgefahren werden, um die Ziele zu erreichen.
Besonders problematisch sind laut Bericht die Flachheit des Displays und die Haltbarkeit des Scharniers. Apple verlange hier einen besseren Yield und setze zusätzlich im August eine weitere Probeproduktionsrunde an, was den Prozess verlangsamt habe. Als Hauptfertiger gilt erneut Foxconn. Die kommerzielle Produktion könnte sich durch die zusätzlichen Tests um Monate verschoben haben.
Das iPhone Ultra, so der bisher kursierende Name, soll Apples teuerstes iPhone überhaupt werden: mindestens 2000 US-Dollar, in Europa womöglich 2500 Euro und mehr. Apple verlangt eigenen Angaben zufolge von den Fertigern, dass die Geräte „extremere Bedingungen“ aushalten – deutlich mehr Faltzyklen als bei der Konkurrenz, und dass die typische „Bügelfalte“ auch bei Alltagsnutzung nicht zu schnell entsteht. Für Käufer dürfte das in der Praxis vor allem eines bedeuten: zum Start ausverkaufte Geräte und lange Wartezeiten.




