Smart-Home-Besitzer werden bald in der Lage sein, ihre mit Google Home verbundenen Geräte über einen KI-Agenten zu steuern. Am Dienstag startete Google den frühen Zugang zu seinem Model Context Protocol (MCP)-Server für sein Google Home-Ökosystem, der es jedem MCP unterstützenden KI-Agenten wie Claude, Hermes, OpenClaw, ChatGPT und Google Antigravity ermöglichen wird, sicher mit ihren Smart-Home-Geräten zu arbeiten und auf ihre Ereignisverläufe zuzugreifen.

Dieses Update ermöglicht es den Menschen, natürlichsprachliche Anweisungen zu verwenden, um Dinge wie die Überprüfung von Kamerazusammenfassungen, die Überwachung von Smart-Home-Aktivitäten, die Steuerung ihrer verbundenen Geräte und den Aufbau eigener benutzerdefinierter Smart-Home-Dashboards zu tun.

Um die Verbindung einzurichten, müssen die Benutzer ein Google-Cloud-Projekt erstellen und für die Verwendung von Home MCP konfigurieren. Sie geben dann die MCP-Konfigurationsdetails an ihren Wunschart-Agenten weiter und bitten ihn, sie einzurichten. Der Agent fordert sie dann auf, sich anzumelden und Berechtigungen zu erteilen.

Das System wird jedes Gerät im Google-Home-Ökosystem unterstützen, einschließlich Google-Nest-Türklingeln und -Thermostaten sowie "Works with Google Home" (oder Matter)-Geräte wie Glühbirnen. Google unterstützt MCP bereits in anderen Bereichen seines Geschäfts, einschließlich Google Cloud, Entwicklerwerkzeugen und Google Workspace.

Der Zugang wird Abonnenten von Google Home Premium Advanced in den USA, der 20-Dollar-per-Monat-Stufe, bereitgestellt. Google wollte nicht kommentieren, ob oder wann der MCP breiter auf andere Abonnementstufen oder Märkte ausgeweitet wird.

Der Schritt ist bedeutend, weil er eine der verbrauchernahsten MCP-Integrationen bis dato darstellt und das Protokoll — das bisher hauptsächlich von Entwicklern für Tool-Nutzung in Coding-Agenten verwendet wurde — direkt ins Smart Home bringt. Es könnte die Adoption von MCP als universellem Standard für KI-Agenten-Interoperabilität beschleunigen.