Nvidia-CEO Jensen Huang hat bei einem Interview auf der Salesforce-Dreamforce-Konferenz am 15. September ein umfassendes Argument gegen KI-Regulierung vorgebracht und dafür plädiert, dass Sicherheit grundsätzlich eine engineering-Technische Herausforderung und keine gesetzgeberische sei.
"Sicherheit ist ein Engineering-Problem, kein juristisches," sagte Huang. "Wir entwickeln schließlich Software. Es ist ein komplexes Computing-System, aber es ist letztlich ein Computing-System."
Huang argumentierte, dass bestehende Marktkräfte ausreichen, um Unternehmen davon abzuhalten, unsichere Produkte auf den Markt zu bringen. "Wenn Sie ein Produkt oder einen Dienst entwickeln und sich nicht dessen Funktionalität, Fähigkeit oder Sicherheit sicher sind, veröffentlichen Sie es nicht," sagte er und fügte hinzu, dass Unternehmen sich tempo blues bis zur Sicherheit nehmen sollten.
Der Nvidia-CEO charakterisierte KI nicht als eine neue Form von "Alien-Mind" — eine Beschreibung, die mindestens ein OpenAI-Sicherheitsforscher verwendet hat — sondern als konventionelle Hardware und Software, die von Menschen gebaut wurde und daher innerhalb bestehender rechtlicher Rahmenbedingungen von Menschen kontrolliert werden könne.
Huang merkte auch seine enge Beziehung zu Präsident Trump an, was darauf hindeutet, dass er direkten Zugang hat, um die Politik auf höchster Ebene zu gestalten. Seine Position hat erhebliches Gewicht: Nvidia ist zum unverzichtbaren Infrastruktur-Anbieter für die KI-Industrie geworden.
Kritiker weisen darauf hin, dass Huangs Haltung Nvidia kommerziell zugute kommt, da Regulierung das Tempo der KI-Bereitstellung verlangsamen und die Nachfrage nach Nvidias Hardware reduzieren könnte.


