Relay, ein KI-gestütztes Workflow-Automatisierungstool, das als Alternative zu Zapier gebaut wurde, wurde am Montag vollständig eingestellt — und TechCrunch hat es nun in eine breitere fortlaufende Liste von KI-Projekten und -Startups aufgenommen, die es nicht geschafft haben.
Der Friedhof ist ein aufschlussreiches Dokument dessen, was der KI-Goldrausch auf der Verlustseite hervorgebracht hat. OpenAI ist trotz seiner Dominanz gut vertreten. Der Versuch des Unternehmens, ChatGPT im Juli als Multi-Modus-Super-App neu zu lancieren, wurde nach wenigen Tagen zurückgenommen, nachdem Nutzer die überarbeitete Oberfläche als verwirrend empfanden. ChatGPT Atlas, ein eigenständiger KI-Webbrowser, hielt weniger als ein Jahr, bevor er in ChatGPT integriert wurde. Sora, OpenAIs Video-Plattform, wurde im März 2026 nach Problemen mit hohen Betriebskosten und Nutzerbindung eingestellt.
Die Verzögerung von Apples Siri AI wird ebenfalls dokumentiert. Ursprünglich 2024 als prestigeträchtige Apple Intelligence Funktion hervorgehoben, wurde die verbesserte Siri wiederholt wegen technischer Probleme und Bugs zurückgehalten, was zu einer 250-Millionen-Dollar-Regelung wegen Marketingversprechen führte.
Microsofts Recall-Funktion, 2024 auf Build als KI-Fotogedächtnis für Windows angekündigt, löste sofortige Datenschutzkritik aus. Selbst nach einem Jahr Überarbeitung konnte ein IT-Sicherheitsforscher kürzlich ein Tool demonstrieren, das Recall-Daten extrahieren konnte.
Weitere Verlierer umfassen Notion Mail (schießt am 22. September, da Nutzer Drittanbieter-KI-Agenten bevorzugten), den Humane AI Pin (Februar 2025 eingestellt, Vermögen für 116 Millionen Dollar an HP verkauft) und das Rabbit R1 (noch aktiv, aber kämpft).
Das Gesamtbild ist ernüchternd. Laut S&P Global Market Intelligence werden etwa 42 % der unternehmerischen KI-Initiativen von ihren Mutterunternehmen schließlich aufgegeben.

