Kia hat diese Woche auf der IAA Transportation in Hannover den PV7 vorgestellt, den zweiten vollelektrischen Van des koreanischen Automobilherstellers in der Platform-Beyond-Vehicle-Reihe und sein bisher ambitioniertestes kommerzielles Elektrofahrzeug.
Der PV7 folgt auf den PV5 People Mover, der 2025 als Kias erster vollelektrischer Van für den Massenmarkt auf den Markt kam. Das neue Modell ist etwa 60 cm länger als der PV5 und ist in zwei Varianten erhältlich: einer Passagierversion und einer Transportversion, beide basierend auf Kias dedizierter E-GMP.S-Architektur mit Flachboden-Layout für einfaches Be- und Entladen.
Der Van bietet zwei Batterieoptionen: einen 71,5-kWh-NMC-Akku und eine größere 96,2-kWh-Einheit. Kia gibt an, dass die Langstrecken-Transportvariante bis zu 460 Kilometer, etwa 286 Meilen, Reichweite erreichen wird, was ihn als praktische Option für den last-mile-Transport und kommerzielle Flottenbetriebe positioniert.
Die Enthüllung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Minivan-Verkäufe in den USA um 21 Prozent steigen und Automobilhersteller zunehmend erkennen, dass elektrische Vans sowohl den Verbraucher- als auch den Geschäftsmarkt bedienen könnten, wenn sie wettbewerbsfähig preisot sind. Kia hat die Verfügbarkeit in den USA noch nicht bestätigt, verfügt aber über eine Erfolgsgeschichte aggressiver Preisgestaltung für seine PBV-Produkte.
Die IAA Transportation, die zweijährlich in Hannover stattfindet, ist eine der weltweit größten Messen für Nutzfahrzeuge und Logistik.