Hilfeseiten von WhatsApp haben offenbar verborgene Anweisungen für einen Meta-Chatbot preisgegeben, berichtet Wired. Die freigelegten Texte zeigen, wie der Dienst generative KI-Funktionen in einer seiner größten Nutzerflächen einbinden will.
Solche in Hilfsdokumenten versteckten Anweisungen wirken wie Prompt-Instruktionen: sie beschreiben Rolle, Tonfall und Verhalten eines Assistenten, bevor dieses Feature überhaupt offiziell angekündigt ist. Für Nutzer ist das deshalb relevant, weil es zeigt, wie die Kommunikation von Milliarden Menschen künftig von einem KI-Layer begleitet werden soll — und für Entwickler, weil es eine der größten Prompt-Oberflächen der Welt offenbart.
Der Bericht ist zugleich ein Fallbeispiel für die Kluft zwischen R&D und Veröffentlichung: Material, das intern einem noch nicht gestarteten Produkt dient, wird über eine öffentliche Support-Seite sichtbar und wird so zum ungewollten Teaser. Meta hat in der Vergangenheit wiederholt Features an die Stelle gebracht, bevor sie fertig waren; Hilfeseiten sind dabei eine der üblichen Ausplapperstellen.
Offen bleibt, welche Produktform die freigelegten Instruktionen beschreiben, ob sie noch aktuell sind und wie Meta auf das Leak reagiert. Details stehen im Bericht von Wired.
Mehr: Wired.




