Heise berichtet, dass World — Sam Altmans Identitätsprojekt, bekannt für irisbasierte Proof-of-Personhood-Prüfungen — seine Verifizierung in Videokonferenzen ausweiten will und Iris-Scans als Schutz vor Deepfakes in Zoom-Meetings rahmt.
Die Logik ist offensichtlich: Wenn generatives Video die Fälschung eines glaubwürdigen Teilnehmers billig macht, garantiert das Kamerabild allein nicht mehr, dass ein Gesicht zu einem echten, eindeutigen Menschen gehört. Worlds Antwort ist der Iris-Scan, den es anderswo bereits einsetzt — ein Identitätsanker außerhalb des Videostroms, der vor dem Meeting geprüft wird, nicht währenddessen.
Die Kontroverse ist ebenso vertraut: Worlds Biometriesammlung stand jedes Mal unter Beobachtung, wenn sie ausgeweitet wurde, und der Einzug der Iriserkennung von Pop-up-Verifizierungen in normale Büro-Meetings vergrößert die Fläche deutlich. Ob ein Unternehmen diesen Tausch akzeptiert — verifizierte Menschen zum Preis einer biometrischen Schleuse — ist mehr eine Beschaffungsfrage als eine technische.
Vorläufig liegt ein Bericht über die Planung vor; wie die Funktion ausgeliefert wird, wer sie aktivieren kann und ob die Prüfung pro Meeting oder pro Konto erfolgt, bleibt offen.




