Das Rennen um die Stromversorgung von KI-Rechenzentren hat einen neuen Schwergewichtler. Valar Atomics, ein Startup, das kleine modulare Kernreaktoren (SMRs) für KI-Computing in großem Maßstab baut, hat laut Bloomberg am Montag eine von Sequoia Capital angeführte Serie-B-Runde über 1 Milliarde US-Dollar zu einer Post-Money-Bewertung von 6 Milliarden abgeschlossen.

Die Runde — eine der größten im Nuklearsektor dieses Jahres — folgt auf eine Entwicklungsvereinbarung mit Nvidia im Juni; zusätzlich sicherte sich das Unternehmen eine Kreditlinie über 200 Millionen US-Dollar.

Valars Ansatz: Statt Einzel-Reaktoren sollen "Flotten" standardisierter kleiner Reaktoren in der Nähe von Rechenzentren entstehen — eine verlässliche, CO₂-freie Stromquelle für den energiehungrigen KI-Ausbau.

Das Startup, das seit seiner Seed-Runde 2024 von Initialized Capital unterstützt wird, profitiert von einer Investitionswelle in die Kernenergie, während Tech-Giganten nach Gigawatt für das Training und den Betrieb von Frontier-Modellen suchen.

Sequoia-Partner Shaun Maguire, der den Deal führte, ist ein prominenter Befürworter fortschrittlicher Kernkraft für den KI-Strombedarf.