Dragonfly 2.0, der Open-Source-In-Memory-Datastore, der sich als High-Performance-Alternative zu Redis und Valkey positioniert, hat den Major-Release-Status erreicht. Das Projektteam sagt, der Release markiere produktionsreife Qualität statt Schlagzeilen-Features.
Zu den wichtigsten Änderungen gehören: nativer RDB-Import aus Valkey 9 (einschließlich Hashes mit gemischten persistenten und ablaufenden Feldern), der neue GEOSEARCHSTORE-Befehl für Geodatenabfragen mit Sortierung und ACL-Prüfungen und konfigurierbare Replikations-Backlog-Speicherung nach Alter und Speicherbudget.
Beim Speichermanagement aktualisiert Dragonfly Telemetriedaten pro Verbindung nur noch pro Parsing-Zyklus statt pro Pipeline-Befehl, schrumpft Client-Eingabepuffer nach geringer Auslastung (Standardmaximum sinkt von 64 auf 32 KiB) und gibt übermäßige RDB-Serialisierungspuffer nach dem Schreiben frei.
Das Release härtet zudem den RESTORE-Befehl gegen fehlerhafte Eingaben ab und behebt zahlreiche Fehler in Streams, Consumer Groups, RESP3-Antworten, Cluster-Migrationen, Tiered Storage und komprimierten Listen.



