Ubers Ergebnisse im zweiten Quartal erfüllten die Gewinnerwartungen, doch die Prognose enttäuschte die Wall Street. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 12 % auf 14,19 Mrd. Dollar, die Bruttobuchungen erreichten mit 58 Mrd. Dollar einen Rekord (plus 24 %), die Fahrten wuchsen um 18 % auf 3,9 Milliarden, und die monatlich aktiven Plattformnutzer stiegen um 16 % auf 208 Millionen.
Der GAAP-Nettogewinn kletterte auf 2,39 Mrd. Dollar bzw. 1,17 Dollar je verwässerter Aktie — begünstigt durch einen Vorsteuerertrag von 1,6 Mrd. Dollar aus der Neubewertung von Beteiligungen —, während das bereinigte EBITDA um 33 % auf 2,82 Mrd. Dollar stieg.
Der Stolperstein war die Prognose: Uber erwartet für das dritte Quartal Bruttobuchungen von 58,25 bis 60,25 Mrd. Dollar (Mittelwert 59,25 Mrd.), was unter der Konsensschätzung von rund 59,33 Mrd. Dollar lag; der Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 0,84 bis 0,88 Dollar verfehlte die Erwartung von 89 Cent.
CEO Dara Khosrowshahi verwies auf Rekordzuwächse bei Neukunden und nannte Uber "die weltweit größte Plattform für autonome Fahrzeuge"; mehr als 10 Mrd. Dollar sollen in die Kommerzialisierung des autonomen Fahrens fließen. Zudem übernimmt Uber Delivery Hero für 14,8 Mrd. Dollar; die Robotaxi-Exklusivität mit Waymo in Atlanta und Austin endet Anfang 2028.

