Der deutsche Energiekonzern RWE hat nach eigenen Angaben mit der Trump-Regierung eine Vereinbarung über 1,22 Milliarden Dollar getroffen, um drei Offshore-Windpachtverträge in US-Gewässern zu kündigen und das Geld in Investitionen in fossile Energien umzulenken, wie Reuters und andere Medien am Donnerstag berichteten. Es ist die fünfte Vereinbarung dieser Art in diesem Jahr; zusammen belaufen sich die Entschädigungen auf rund 4 Milliarden Dollar an öffentlichen Mitteln, mit denen geplante Windprojekte vor den US-Küsten beendet werden.

Die Deals sind der jüngste Schritt im Vorgehen der Regierung gegen den Ausbau der Offshore-Windenergie, den sie als unwirtschaftlich und schädlich für das Meeresleben bezeichnet. Umweltgruppen und Befürworter sauberer Energie kritisieren die Zahlungen scharf als teures Geschenk zulasten der Steuerzahler. Frühere Vereinbarungen betrafen Pachtverträge vor New York, Kalifornien, Louisiana und North Carolina. Die RWE-Vereinbarung, die unter anderem ein Projekt vor Kalifornien betrifft, gehört zu den größten Einzelzahlungen bisher.