Eine Umfrage unter 104 Organisationen aus Staat/Verwaltung, Transport, Energie, IT, Wasser, Gesundheit, Weltraum und Ernaehrung — durchgefuehrt im August 2026 von Droniq (Gemeinschaftsunternehmen von Deutscher Telekom und Deutscher Flugsicherung) und dem BSKI — offenbart eine gefaehrliche Luecke zwischen Risikowahrnehmung und Vorbereitung. 54,7 % der Teilnehmer berichteten von unautorisierten oder sicherheitsrelevanten Drohnenfluegen in den letzten 12 Monaten, doch 46,5 % der betroffenen Organisationen haben keinerlei Drohendetektionsmassnahmen umgesetzt. 46,2 % sehen Drohnen bereits heute als reale Bedrohung, mit Sabotage (46,5 %) und Betriebsstoerungen (39,5 %) als groesste Risiken. Die Umfrage folgt dem Vorfall am Flughafen Leipzig, bei dem eine Bombendrohne auf dem Rollfeld entdeckt wurde und Bundesverkehrsminister Bilger interimistische Detektionstechnik an grossen Flughaefen ankündigte.