Electronic Arts ist kein börsennotiertes Unternehmen mehr. Der Spielekonzern bestätigte am Dienstag, dass die 55-Milliarden-Dollar-Übernahme durch ein Konsortium unter Führung des saudischen Public Investment Fund (PIF) mit Beteiligung von Silver Lake und Affinity Partners abgeschlossen wurde.
Die Aktionäre erhielten 210 Dollar in bar pro EA-Aktie; das Unternehmen wurde nach rund 37 Jahren an der Börse vom Nasdaq genommen. Der Deal war im September 2025 angekündigt worden und passierte in dieser Woche die letzten regulatorischen Hürden.
EA bleibt in Redwood City, Kalifornien, ansässig und wird weiterhin von CEO Andrew Wilson geführt, der den Konzern unter privater Eigentümerschaft lenkt. Das Konsortium sagte, die Übernahme versetze EA in die Lage, "Kreativität und Innovation zu beschleunigen" – ohne den Quartalsdruck der Börse. Das Timing kommt, während der Publisher von der starken Battlefield-Reihe profitiert.
Mit dem Abschluss wird der PIF zu einer noch größeren Kraft im Gaming; der Fonds hält bereits Anteile an Nintendo, Capcom und Take-Two. Kritiker hinterfragen das Eigentum eines Staatsfonds an einem großen US-Unterhaltungskonzern, doch die Regulierungsbehörden gaben den Deal nach ihrer Prüfung frei.

