Mehr als 50 Jahre nach Sir Roger Penroses Vorschlag haben Physiker am CUNY Graduate Center den Effekt nun erstmals im Labor nachgewiesen.

Die in Nature veröffentlichte Arbeit bestätigt experimentell den Penrose-Seldowitsch-Prozess.

Statt mechanischer Rotation bauten die Forscher ein Hochfrequenzgerät mit modulierten elektrischen Eigenschaften. Dies erzeugt eine „synthetische Rotation".

„Unser Ansatz ermöglicht eine neue Methode der Wellen-Materie-Wechselwirkung, bei der Wellen Energie aus synthetisch konstruierter Rotation extrahieren", sagte Andrea Alù.

Das Team konstruierte einen Ring aus elektronischen Resonatoren, die zeitlich gesteuerte Änderungen erzeugten.

Erstautorin Hadiseh Nasari bezeichnete die Arbeit als „vielseitige Plattform zur Erforschung von Phänomenen an der Schnittstelle von Astrophysik, Wellenphysik und Quantenwissenschaft".