BMW hat endlich die offenen Fragen zum i3 beantwortet, der elektrischen Limousine, die einen Namen wiederbelebt, der einst für einen eigenwilligen kleinen Kompaktwagen stand. Der im März vorgestellte und auf BMWs Neue-Klasse-Plattform gebaute i3 50 xDrive des Modelljahrs 2027 startet bei 61.500 Dollar plus 1.350 Dollar Überführungsgebühr — also 62.850 Dollar — und erreicht die US-Händler im ersten Quartal 2027, womit er klar im Segment der Mercedes C-Klasse landet.
Die Schlagzahl ist die Reichweite: BMW nennt nach europäischen Werten bis zu 468 Meilen (die US-EPA-Werte werden niedriger ausfallen und für Käufer relevanter sein). Die Leistung kommt von zwei Motoren. Ein hinten montierter fremderregter Synchronmotor (EESM) leistet 322 PS und 321 lb-ft und dient als Hauptantrieb; anders als bei den meisten E-Motoren kommen keine Permanentmagnete, sondern elektrisch erregte Wicklungen zum Einsatz, wobei ein Inverter die Elektromagnete regelt und die Leistung überwacht. Ein vorderer Asynchronmotor steuert 165 PS und 188 lb-ft bei. Die Gesamtleistung liegt bei 463 PS und 476 lb-ft.
In Deutschland lässt sich der i3 laut dem Technikportal Golem nun in zwei Basisvarianten bestellen — ein Zeichen dafür, dass BMW das Auto von der Konzeptvorstellung in die Konfiguration vor den Auslieferungen überführt. Der ursprüngliche i3, von 2013 bis 2022 verkauft, war ein wegweisender Stadtstromer mit Karosserie aus Kohlenstofffasern; das neue Auto ist eine konventionelle viertürige Limousine, die auf das Herz des Premiummarkts zielt — und weit mehr von BMWs elektrischer Zukunft tragen wird als ihr Namensvetter.




