Nach jahrelangen Verzögerungen ist Apples KI-gestützte Siri endlich in der Verbraucher-Beta von iOS 27 angekommen — und hält zum ersten Mal, was das Unternehmen versprochen hat. Der Assistent versteht persönlichen Kontext, antwortet mit breitem Weltwissen und findet tatsächlich Dinge, die im iPhone vergraben sind.

Doch wie Sarah Perez von TechCrunch schreibt, fühlt sich der Moment unspektakulär an. Während Apple zögerte, zog das KI-Rennen weiter: Die heutigen Modelle schreiben Code, führen Agenten aus und erledigen mehrstufige Aufgaben. Ein funktionierender Chatbot ist kein Durchbruch mehr.

Die Substanz ist dennoch real. Siri AI unterstützt natürliche, unterbrechbare Gespräche, eine eigene Texteingabe und App, und findet Fotos, Belege oder Dokumente über den persönlichen Kontext — ohne präzise Anweisungen. Sie kann Ideen entwickeln, Objekte durch die Kamera erkennen und zuverlässig den richtigen Song abspielen.

Entscheidend: Möglich wurde das durch Apples Partnerschaft mit Google. Die Gemini-Technologie half, Apples eigene Foundation-Modelle zu trainieren und zu verfeinern, die auf Apple-Silicon und privater Cloud-Compute-Infrastruktur laufen.

Alle Nutzer erhalten das neue Siri, wenn iOS 27 im September öffentlich erscheint.