Seit Jahrtausenden ist die Kartoffel das Rückgrat des Lebens in den Anden – und sie hat offenbar einen bleibenden Abdruck in der menschlichen Evolution hinterlassen. Eine neue Studie unter der Leitung der UCLA und der University at Buffalo zeigt, dass indigene Menschen in Peru heute durchschnittlich 10 Kopien des Speichel-Amylase-Gens AMY1 tragen, das den Abbau von Stärke im Mund unterstützt. Das sind zwei bis vier Kopien mehr als in jeder anderen untersuchten Population – sie sind damit die effizientesten Stärkeverdauer der Welt.
10.000 Jahre Kartoffelanbau schrieben eine 'Verdauungs-Superkraft' in die Anden-DNA
Indigene Peruaner:innen tragen mehr Kopien des stärkeverdauenden AMY1-Gens als jede andere Population der Erde – eine Anpassung, die die natürliche Selektion im Laufe von rund 10.000 Jahren Kartoffelanbau geformt hat, zeigt eine neue Studie in Nature Communications.
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