Morgan Stanley hat signalisiert, dass die Ära, in der KI-Investoren fast ausschließlich in Halbleiteraktien investierten, zu Ende gehen könnte. Die Investmentbank empfiehlt eine Rotation hin zu Hyperscalern sowie zu Konsum-, Transport- und Biotech-Aktien.
In einer am Montag veröffentlichten Mitteilung erklärte Morgan Stanley, die jüngste Schwäche bei US-Halbleiteraktien sei ein Zeichen dafür, dass sich die Marktgewinne ausweiten.
Das Ende des Nur-Chip-Handels
Der Philadelphia SE Semiconductor Index stieg allein im Juni um 11%, fiel dann aber in den zwei Wochen vor der Mitteilung um über 11%. Morgan Stanley interpretiert dies nicht als Ende des KI-Booms, sondern als normale Rotation.
Hyperscaler profitieren
Morgan Stanley identifizierte Hyperscaler – darunter Alphabet, Amazon, Meta Platforms und Microsoft – als Hauptprofiteure der Rotation. Diese Unternehmen haben Milliarden für den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur ausgegeben.
Hyperscaler werden voraussichtlich etwa 40% der gesamten Russell-1000-Investitionsausgaben in den Jahren 2026-2028 antreiben, was über 2 Billionen Dollar für KI-Rechenzentren bedeutet.
Breitere Marktrotation
Über Hyperscaler hinaus verwies Morgan Stanley auf Konsumgüter, Transport und Biotechnologie als Sektoren, die von der Rotation profitieren könnten.
Was dies für KI-Investitionen bedeutet
Der Vorstoß von Morgan Stanley stellt einen potenziellen Wendepunkt für die KI-Investitionserzählung dar. Mit der Reifung der KI-Branche wird erwartet, dass der Wert zunehmend an die Unternehmen fließt, die die Technologie tatsächlich betreiben und monetarisieren.




