Die in The BMJ veröffentlichte Studie unter Leitung von Professor Adrian Barnett von der Queensland University of Technology untersuchte 2,6 Millionen Krebsforschungsarbeiten aus den Jahren 1999 bis 2024. Mehr als 250.000 Arbeiten enthielten Schreibmuster, die denen bereits wegen Fälschungsverdachts zurückgezogener Studien ähnelten.
Das Team trainierte ein BERT-Sprachmodell, um subtile textuelle 'Fingerabdrücke' von Paper-Mill-Produkten zu erkennen. In Tests erkannte das System verdächtige Arbeiten mit 91-prozentiger Genauigkeit.
Der Anteil verdächtiger Arbeiten stieg von etwa 1% in den frühen 2000er Jahren auf über 16% im Jahr 2022. Drei Fachzeitschriften testen das System bereits in ihrem Redaktionsprozess.




