Zillow Group hat am Dienstag gut 500 Mitarbeiter entlassen – rund 7 % der Belegschaft –, die größte und zweite Entlassungswelle des Jahres, wie aus einer von mehreren Medien veröffentlichten Unternehmens-E-Mail hervorgeht.
CEO Jeremy Wacksman kündigte die Kürzungen in einer Nachricht an die Belegschaft an und erklärte, die Umstrukturierung solle „Kosteneffizienz und künftiges Wachstum sicherstellen". Die Entlassungen kommen einen Tag vor den Zahlen zum zweiten Quartal und folgen auf einen ersten Quartalsbericht mit einem Umsatzplus von 18 % im Jahresvergleich auf 708 Mio. US-Dollar.
Die Kürzungen trafen laut Inman Beschäftigte auf nahezu allen Ebenen des Unternehmens. Zillow, der Online-Immobilienmarktplatz, hatte bereits Anfang 2026 in einer kleineren Runde Personal abgebaut. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 7.000 Menschen.
Die Umstrukturierung von Zillow spiegelt einen breiteren Konsolidierungsprozess im Proptech- und Online-Immobiliensektor wider: Unternehmen, die während des Pandemie-Wohnungsbooms expandierten, straffen jetzt ihre Operationen, während Hypothekenzinsen und Wohnungsangebot den Markt belasten. Die Wall Street erhofft sich vom Mittwochsbericht Aufschluss darüber, wie das Unternehmen Kostendisziplin und Wachstumsinvestitionen in Einklang bringen will.




