The Verge berichtet über Sprout Pi, eine Modifikation, die alten iPods Bluetooth-Audio, Musikstreaming und USB-C-Laden bringt. Der Ansatz ist einfach: Die Hardware der Click-Wheel-Ära funktioniert noch und liegt noch immer gut in der Hand, steckt aber in einer Welt aus Streaming-Abos, kabellosen Kopfhörern und einem einzigen Ladestandard fest.

Bluetooth deckt kabellose Kopfhörer und Lautsprecher ab. Streaming räumt den naheliegendsten Einwand gegen einen iPod im Jahr 2026 aus — dass die Musik schon auf dem Gerät sein muss. USB-C ersetzt das längst verschwundene Ökosystem des Dock-Anschlusses durch den Stecker, den heute alles andere nutzt; praktisch heißt das, der Player lässt sich mit dem Kabel laden, das ohnehin auf dem Schreibtisch liegt.

Das Projekt steht in einer langlebigen Tradition, gut gebaute Unterhaltungselektronik weit über das Ende ihres Herstellers hinaus am Leben zu halten. Apple hat die iPod-Reihe vor Jahren eingestellt, doch eine große Community repariert, rüstet auf und nutzt die Geräte weiter — tauscht Akkus und Speicher und ergänzt nun die Konnektivität, die das Original nie hatte.

Ob Sprout Pi ein breites Publikum erreicht, ist weniger wichtig als das Signal. Solche Retrofit-Mods sind der Weg, auf dem Plattformen, die Unternehmen für abgeschlossen halten, weiter Fähigkeiten sammeln: Das Gerät bleibt, das Funktionsspektrum ändert sich. Wer einen iPod in der Schublade hat, stellt sich nur eine praktische Frage: Stellt der Mod genug Alltagstauglichkeit wieder her, um die Mühe zu lohnen?

Der Bericht von The Verge beschreibt die Funktionen; Preis, Verfügbarkeit und Einzelheiten zur Installation sollte man prüfen, bevor man sich entscheidet.