Slack bringt KI-generierte, interaktive Artefakte mitten in die Konversation. Eine neue Funktion namens Slackforce Surfaces lässt Nutzer Slackbot beschreiben, was sie brauchen, und ihn das Ding bauen – ein Dashboard, eine Umfrage, eine Präsentation, eine Microsite –, ohne den Chat zu verlassen. Das berichtet Emma Roth von The Verge.

Laut Slack zieht der Assistent Kontext aus relevanten Gesprächen und aus verbundenen Apps wie Google Drive oder Salesforce und erzeugt daraus eine interaktive Surface, die Kollegen ansehen, bedienen, kommentieren und an einen Kanal anheften können. In einer von Slack gezeigten Demo bittet ein Nutzer um eine "arcade-artige Visualisierung der KI-Token-Nutzung"; Slackbot liefert ein Dashboard, das den Token-Verbrauch nach Abteilungen aufschlüsselt – Vertrieb, Design, Engineering.

"Sie exportieren Ihre Daten nicht in ein anderes Tool, um sie zu verstehen, sondern lassen Slackbot das Dashboard, das Deck, den Bericht genau dort bauen, wo das Gespräch ohnehin stattfindet – und Ihr ganzes Team kann gemeinsam darauf reagieren", sagte Slack-CMO Ryan Gavin gegenüber The Verge.

Slack positioniert die Funktion als allgemein einsetzbar, nicht nur für Analysen: ein Live-Dashboard für eine Support-Warteschlange, eine wetterthematische Finanzprognose aus verbundenen Apps, eine laufende Umfrage im Kanal. Laut The Verge steht das Feature Kunden mit aktiviertem Slackbot zur Verfügung, einschließlich Nutzern kostenloser Tarife.

Der Launch setzt einen schnellen Kurs fort, Slackbot vom Helfer zur agentischen Ebene des Arbeitsbereichs zu machen: ein in diesem Jahr neu aufgebauter Slackbot für kanalübergreifende Zusammenfassungen, Triage und Terminplanung sowie kollaborative Vibe-Coding-Kanäle, die im vergangenen Monat KI-Agenten in Gruppenchats brachten. Die Wette hinter Surfaces: Weniger das Artefakt zählt als der Ort, an dem es entsteht – liegen Dashboard und Diskussion beieinander, wird die Schleife zwischen Analyse und Entscheidung kürzer.