Das US-Justizministerium gab am 4. August bekannt, dass OpenAI und seine Tochtergesellschaft Statsig zusammen 3,2 Mio. Dollar zahlen, um Vorwürfe beizulegen, sie hätten US-amerikanische Arbeitnehmer bei Einstellungen über das Dauerarbeitsbescheinigungs-Programm (PERM) benachteiligt. Ermittler fanden heraus, dass OpenAI PERM-Stellen – anders als andere Positionen – nicht auf der externen Karriereseite ausschrieb, dafür ausschließlich Papierbewerbungen verlangte und nachts Werbung im Radio schaltete – Maßnahmen, die US-Bewerber abschreckten. Stellvertretender Generalstaatsanwalt Harmeet Dhillon nannte die Einigung "substanziell" und betonte, OpenAI müsse "den Schaden wiedergutmachen und seine Einstellungspraktiken ändern". OpenAI zahlt 1,2 Mio. Dollar Zivilstrafe und richtet einen Nachzahlungsfonds über 2 Mio. Dollar ein; zudem muss das Unternehmen Stellen öffentlich ausschreiben, elektronische Bewerbungen akzeptieren, Personal schulen und sich überwachen lassen. Es ist die dreizehnte Einigung im Rahmen der "Protecting U.S. Workers Initiative" des Justizministeriums.