IBMs Blutbad: Ein Warnsignal für die Legacy-Tech-Branche

IBM-Aktien erlitten am Dienstag einen historischen Einbruch und fielen um 25 % – der stärkste Tagesverlust seit dem Schwarzen Montag 1987. Auslöser war der Q2-Gewinnbericht, der zeigte, dass Unternehmenskunden IT-Budgets schneller als erwartet in KI-Infrastruktur umleiten.

Marktweite Auswirkungen

IBMs Absturz schickte Schockwellen durch die Aktien alter Technologieunternehmen. Oracle fiel um 4,2 %, SAP um 3,1 % und Accenture um 5,7 %. Der Ausverkauf spiegelt die wachsende Besorgnis der Anleger wider, dass der KI-Boom für etablierte Enterprise-Tech-Anbieter eher substitutiv als additiv wirken könnte.

Was als Nächstes kommt

IBM kündigte ein Umstrukturierungsprogramm an, um aggressiver auf KI zu setzen. Dazu gehört die Einstellung von 10.000 KI-fokussierten Ingenieuren bei gleichzeitigem Abbau von 15.000 Stellen in Legacy-Bereichen. Analysten sind uneins, ob die Aktie nun eine Kaufgelegenheit darstellt.