Auf der diesjährigen Rails World-Konferenz hielt David Heinemeier Hansson — der Erfinder von Ruby on Rails — einen Vortrag, den Teilnehmer als Implosion empfanden. In seiner Keynote enthüllte Hansson, dass die nächste Version von Hey ein Rust-Backend und native Desktop-Clients bekommt, komplett mit Agentic Coding gebaut.

Hansson erzählte tausend Entwicklern, dass die Schönheit einer Programmiersprache keine Rolle mehr spiele. "Englisch ist die schönste Programmiersprache", verkündete er. Alle Entwickler seiner Firma arbeiten nur noch mit KI-Agenten. Bei einer spontanen Umfrage meldeten sich von tausend Anwesenden nur fünf, die noch von Hand programmierten. Das Rust-Backend habe die Hey-Infrastruktur auf zehn Server reduziert.

Hansson erklärte Rails nicht für tot, aber das Signal war eindeutig. Die Rails-Community reagierte mit Schock auf X.