CERNs ATLAS-Experiment hat in seiner fortlaufenden Suche nach Higgs-Boson-Paaren neue Empfindlichkeitsrekorde gesetzt und bringt Physiker einen Schritt naeher an der Messung einer der wichtigsten — und ungreifbarsten — Eigenschaften des Teilchens, das dem Universum Masse verleiht.

Das neue Ergebnis, das am 26. August 2026 veroeffentlicht wurde, konzentriert sich auf den Di-Higgs-Produktionskanal, bei dem ein Higgs-Boson in b-Quarks und das andere in Tau-Leptonen zerfaellt.

Die Messung dieser Selbstkopplung ist eines der heiligen Graeile der Teilchenphysik. In Standardmodell ist die Staerke der Higgs-Selbstwechselwirkung direkt mit der Form des Higgs-Feldpotentials verbunden, das wiederum die Stabilitaet des Universum-Vakuums bestimmt.

Das ATLAS-Team hat die Empfindlichkeit fuer Di-Higgs-Produktion im Vergleich zu frueheren Messungen um etwa 15-20 Prozent verbessert.