Nach jahrelangem regulatorischem Druck durch Deutschlands Bundeskartellamt und andere hat Apple zugestimmt, sein App-Tracking-Transparency-System zu ändern, den Mechanismus, der Apps dazu verpflichtet, Nutzer um Erlaubnis zu fragen, bevor sie über andere Apps oder Websites hinweg getrackt werden. Regulatoren argumentierten, dass das System Apple unfair bevorzugte, da das Unternehmen eigenen Apps die Nutzung von Verbraucherdaten aus seinem Ökosystem erlaubt, ohne einen Einwilligungsbildschirm anzuzeigen. Die neuen Vereinbarungen, die sich auf in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien verteilte Apps beziehen, schaffen die Zustimmungsaufforderung nicht ab, geben Entwicklern aber deutlich mehr Flexibilität bei der Gestaltung. Die wesentlichen Änderungen umfassen die Anzeige von Zustimmungsanfragen als ganze-Seiten-Bildschirme statt aufdringlicher Pop-ups, die Entfernung des vorbelasteten Begriffs track aus der Aufforderungssprache, den Wechsel der Auswahlbuttons zu Erlauben und Ablehnen statt der ursprünglichen Buttons, sowie die Möglichkeit für Entwickler, einen klickbaren Link bereitzustellen, der erklärt, warum sie Tracking-Berechtigungen anfragen. Entwicklern wird es zudem erlaubt, EU-Nutzer ein Jahr nach einer vorherigen Auswahl erneut um Zustimmung zu fragen.