AMD will seine KI-gestützte Bildverbesserung FSR 4 bis Ende des Jahres auf deutlich mehr Geräte bringen — bis hin zu Handhelds und Laptop-APUs. Das sagte Jack Huynh, der bei AMD das Geschäft mit Client-Chips verantwortet, dem koreanischen Fachmedium The Elec.

'Wir werden die auf maschinellem Lernen basierende FSR4-Technologie, die zunächst für bestehende externe Grafikkarten eingeführt wurde, bis Ende dieses Jahres auf die gesamte Produktpalette ausweiten — einschließlich APUs, Gaming-Notebooks und Handheld-Geräten', zitiert The Verge Huynh. AMD plane, in zwei Richtungen zu reagieren: bestehende APUs und neue Produktlinien. Laut The Elec bedeutet das sowohl eine neue APU als auch ein leichtgewichtiges FSR4-Modell für APUs bis Jahresende.

Offen bleibt, ob Besitzer bestehender Handhelds profitieren. AMD hatte im Juni klargestellt, FSR 4 nicht offiziell auf ältere Handhelds zu bringen; der damalige Manager David McAfee verwies gegenüber Tom's Guide darauf, dass 'eine ausreichende Menge Rechenleistung' nötig sei, damit FSR 4 sinnvoll funktioniere. Denkbar ist daher, dass einige ältere Laptop-Chips die Anforderungen erfüllen, manche Handheld-Chips aber nicht — oder dass die Funktion an kommende Chips wie den erwarteten Ryzen Z3 gebunden bleibt.

Valve hat erklärt, mit AMD an FSR 4 für die Konsolen-APU des Steam Machine zu arbeiten, sich beim Steam Deck aber noch nicht festgelegt. AMD reagierte zunächst nicht auf die Bitte um Klarstellung. Damit bleibt die wichtigste Frage für Handheld-Käufer unbeantwortet: Bringt ihr Gerät FSR 4 per Software-Update, oder braucht es neue Hardware?